Ausbau · Wind · Stand 3. September 2026
Wind liefert schon heute einen großen Teil des Stroms. Bis 2030 sollen laut EEG und WindSeeG etwa 115 GW Onshore und 30 GW Offshore am Netz sein. Für 2026 sind zusammen 7,9 GW Netto-Zubau vorgesehen (Onshore 6,0 GW + Offshore 1,9 GW). Netto heißt: neue Leistung abzüglich Stilllegungen.
Für 2026 sind bisher 3,9 GW Windzubau (Onshore und Offshore) gemeldet und damit 49 % des Jahresziels von 7,9 GW. Anlagen werden oft erst Wochen nach der Inbetriebnahme erfasst. Der tatsächliche Zubau liegt deshalb bereits höher. Würde man das Jahresziel gleichmäßig über das Jahr verteilen, sollten in dieser Woche etwa 5,5 GW erreicht werden (69 %).
Quelle: BNetzA MaStR · Stand 2. September 2026
Jeder Balken zeigt den Netto-Zubau von Onshore und Offshore zusammen und das kombinierte Jahresziel. Bis 2030 sollen in Deutschland etwa 145 GW Wind am Netz sein (115 GW an Land, 30 GW auf See). Bis dahin fehlen noch rund 63 GW, also etwa 13 GW pro Jahr.
Quelle: BNetzA MaStR · EEG · WindSeeG · Stand 3. September 2026
An Land und auf See läuft der Ausbau unterschiedlich schnell und mit sehr unterschiedlichen Anlagengrößen. Der Netto-Zubau folgt dem Tracker oben; Anlagenzahl und Ø-Größe stammen aus dem MaStR (Bruttoleistung).
Snapshot YTD: 693 WEA · 1. Januar 2026 bis 2. September 2026 · Historie ab 1. Januar 2018 (6.608 WEA) · gebaut 2026-09-02 · BNetzA MaStR EinheitJson (öffentliche Übersicht)
Gestapelte Inbetriebnahmen nach Bruttoleistung. Bei Jahresansicht: bis zu 20 Jahre (EEG-Cohorts). Monat und Quartal nutzen die MaStR-Monatshistorie. Der laufende Monat fehlt, weil Nachmeldungen ihn noch verzerren. Nicht mit dem Netto-Zubau oben identisch (dort: Inbetriebnahmen minus Stilllegungen).
Quelle: BNetzA MaStR · Stand 3. September 2026
Mittelwert der Bruttoleistung neuer Anlagen je Zeitraum. Offshore-Anlagen sind deutlich größer; Onshore wächst seit Jahren Richtung 5–6 MW. Die Jahresansicht nutzt dasselbe Zeitfenster wie der Zubau-Chart (20 Jahre), soweit Monatsdaten vorliegen (Snapshot ab 2018). Nabenhöhe und Rotordurchmesser als Zeitreihe folgen später.
Quelle: BNetzA MaStR · Stand 3. September 2026
Jahreswerte aus den Statusberichten der Fachagentur Wind und Solar (Auswertung i. d. R. Deutsche WindGuard), kuratiert seit 2017. Gestapelt: Repowering und übriger Bruttozubau Onshore. Dasselbe Jahresfenster wie die übrigen Zeitverläufe (bis 20 Jahre).
Quelle: Fachagentur Wind und Solar e. V. (Hrsg.) / Deutsche WindGuard, Status des Windenergieausbaus an Land (Jahresberichte) · Stand Jahresberichte FA Wind und Solar
Neu erfasste Genehmigungen laut Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Kalenderjahr des Genehmigungsdatums), 15 Jahre inkl. laufendes Jahr. Unabhängige Rohdaten, nicht die FA-Auswertung. Umschaltbar zwischen genehmigter Leistung und Anlagenzahl.
Quelle: BNetzA Marktstammdatenregister (öffentliche EinheitJson-API) · Stand 2012 bis 2026
Onshore-Wind: Summe Bruttoleistung und Anzahl je Kalenderjahr des Genehmigungsdatums laut MaStR-Filter. Unabhängig von FA Wind und Solar. Nachmeldungen möglich; FA-Zahlen können höher liegen, weil dort Registerdaten ergänzt und plausibilisiert werden.
Inbetriebnahmen an Land im Zeitraum 01.01.2026 bis 02.09.2026. Alle 16 Länder; Stadtstaaten ohne Zubau stehen bei 0. Offshore liegt überwiegend in der ausschließlichen Wirtschaftszone und erscheint hier nicht.
Relativer Zubau · MW Brutto
Bundesland (alle 16)MW Brutto · 01.01.2026 bis 02.09.2026
Bundesland anklicken für Details. Nur Onshore-Inbetriebnahmen im laufenden Jahr.
Quelle: BNetzA MaStR · Stand 3. September 2026
Netto-Zubau = Inbetriebnahmen minus Stilllegungen (Bruttoleistung). Das kombinierte Jahresziel 2026 ist die Summe aus EEG-Pfad Onshore (6,0 GW) und WindSeeG-Pfad Offshore (1,9 GW), zusammen 7,9 GW.
Die Anlagen sind unterschiedlich groß und folgen getrennten Gesetzen (EEG vs. WindSeeG). Onshore-Neuanlagen liegen 2026 YTD bei etwa 5–6 MW, Offshore bei über 11 MW je Turbine.
Die Fachagentur Wind und Solar (Auswertung i. d. R. Deutsche WindGuard) wertet MaStR plus eigene Recherche aus. Für 2025 lag der Repowering-Anteil bei etwa 29,6 % der Onshore-Bruttoleistung. Im MaStR gibt es kein Pflichtfeld; ein Namens-Proxy („repower“ im Namen) bleibt nur als grobe Untergrenze für das laufende Jahr.
Der Pace-Tracker rechnet Netto (IB − Still) aus den EEG-Cohorts. Die Zeitreihen und die Karte zählen Brutto-Inbetriebnahmen je WEA ohne Stilllegungen.