Mission

Ich baue Energiewende Live, weil mich offene Energiedaten faszinieren und weil ich finde: Du solltest die Lage der Energiewende verstehen können, ohne Excel und ohne Fachchinesisch.
Was mich antreibt, ist der Moment, in dem eine Zahl plötzlich Sinn ergibt: Warum der Börsenpreis heute so ist, ob der Solar-Zubau auf Kurs liegt, wie voll die Speicher sind. Genau diese Einordnung will ich dir liefern, mit Quelle und Datenstand an jeder Kennzahl.
Das Projekt macht mir Spaß, weil es Handwerk und Neugier verbindet: Pipelines bauen, Charts schärfen, Texte so schreiben, dass sie auch für dich als Leserin oder Leser tragen. Kein Content-Farm, sondern eine ehrliche Lagekarte.
Die Startseite zeigt die Lage heute. Darunter kannst du tiefer gehen: Strom live in 15-Minuten-Schritten, historischer Strommix, Solar- und Windzubau gegen Jahresziele, Netzausbau und Gasspeicher.
Jede Kennzahl trägt Quelle und Zeitstempel. Einordnungen wie „auf Kurs“ beziehen sich nur auf dokumentierte Ziele oder klar benannte Vergleiche. Bei Lücken kennzeichne ich das oder blende Module aus. Zeiten: immer Europe/Berlin.
Die Antwortzeilen und Hinweise wie „Was ist heute auffällig“ folgen festen Regeln, nicht KI-Behauptungen. Redaktionelle Kommentare erscheinen nur, wenn sie wirklich gesetzt sind.
Nachschlagen
Ein paar Begriffe, die auf mehreren Seiten vorkommen.
Energy-Charts liefert Messwerte in 15-Minuten-Intervallen (Europe/Berlin). Ein Slot ist ein abgeschlossenes Viertelstundenfenster, zum Beispiel 14:00 bis 14:59 Uhr. Auf Strom live beziehen sich Erzeugung, Nachfrage und Grenzhandel auf genau diesen Zeitraum.
Aus dem Marktstammdatenregister (MaStR) zählen wir Inbetriebnahmen minus Stilllegungen je Kalendertag. Das ergibt den Netto-Zubau in Megawatt, den wir gegen die EEG-Jahresziele legen.
AGSI (GIE) meldet Füllstände und Flüsse der deutschen Gasspeicher. Der Gastag ist der bilanzierte Kalendertag in Europe/Berlin: Zufluss, Entnahme und der daraus folgende Füllstand.
Der Day-Ahead-Preis ist der Großhandelspreis am Strommarkt EPEX SPOT, gehandelt am Vortag für den Folgetag. Auf der Rechnung kommen Netzentgelte, Steuern, Umlagen und der Aufschlag des Versorgers hinzu. Hier siehst du den Börsenpreis als Marktsignal, nicht als Endkundenpreis.